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Die Great Ocean Road - Teil 2

Moin moin! *gähn*

Die Nacht war gut stürmisch und einige raue Meeresböen wehten durch unsere leicht geöffneten Fenster nicht nur angenehme Frischluft hinein. Auch der feine Sand fand den Weg durch die Fensterspalte und machte sich auf dem Armaturenbrett breit. Schon um 7 Uhr früh hatte die Nacht nach gerade mal 5 Stunden Schlaf für mich ein Ende.

 

Einige Sonnenstrahlen sagten uns Guten Morgen.



Nun musste erstmal eine Toilette oder etwas ähnliches her um den morgendlichen "Muff" loszuwerden. Auf einem Campingplatz wurden fündig. Die Campingdusche war für unsere Anforderungen optimal wenn auch mit ein paar Käferchen zuviel übersät.
Danach musste ich feststellen, dass der Linksverkehr sich doch nicht über Nacht geändert hat, was mir ein entgegenkommender Autofahrer sehr höflich mit einer Lichthupe signalisierte.
Der Plan sah es nun vor die weiten Küstenstrecken zu verlassen und abermals im landesinneren uns im Dschungel zu behaupten.
Maits Rest hieß das nächste Ziel. Ein Ort an dem der Massentourismus schon vor Jahrzehnten der wilden Natur ein Schnippchen geschlagen hat. So verläuft durch den dichten Urwald zum Teil ein Pfad, der mit Holzplanken ausgelegt ist.



 

Belohnt wurden dann unsere “Mühen” mit unzähligen Baumriesen, die hier die Ewigkeit überdauern.

 

 

Aber auch die dichten Farnwälder luden zum Staunen ein.




 

Dennoch waren wir uns den stetigen Gefahren des Dschungels bewusst und erprobten unsere Tarnfähigkeiten.




Dieses etwas konfuse Bild, wie ich finde, stellt einen wilden Orangenbaum dar. Leider suchten wir vergebens nach den Früchten!



Danach fanden wir uns zum Glück gemeinsam im Auto wieder und fuhren nun zur Cape Oatway Lightstation. Nach einer längeren Fahrt stellten wir fest, dass die Eintrittgebühren ziemlich hoch angesetzt waren, weswegen wir den Rückzug antrieten und uns auf zu den Zwölf Aposteln machten. Der Hauptattraktion der Great Ocean Road. Dabei handelt es sich um Gesteinsformationen, die der Pazifik über Jahrhunderte aus der Küste fräste und die nun allein stehend in Küstennähe verweilen…. Also eigentlich so ähnlich wie der Kreidefelsen auf Rügen. Da holt sich ja der “Ozean” (die Ostsee) auch Jahr für Jahr ein kleines bisschen Gestein zurück. Aber nun bestaunt unsere “astonishing” Fotos, die wir wieder bei bestem Wetter machen durften.




Wir fuhren dann noch ein kleines Stückchen weiter zu einem Ort namens Princetown, wo wir ein wenig am Strand verweilten...

 

...und uns dann landeinwärts den Weg Richtung Melbourne zurückbahnten. Dabei verfuhren uns ein wenig und fanden dabei diesen grotesken Schrottplatz vor.




“Wrong turn” lässt grüßen. Vielleicht ist es ja auch bloß der psychopathische Kriegsveteran aus “Wolfs Creek”, der da haust. Wird nicht im Abspann erwähnt, dass der immer noch in South Australia frei rumlaufen soll?!




Selbst nach der ganzen Tour zeigten sich Markus Fotografenreflexe in Bestform. So benötigte er grade mal ca. 5 sek um seine Spiegelreflex aus dem Handschubfach zu nehmen, die Linsen scharf zu machen um noch den Schwertransporter, der an uns vorbeizog, in bester Schärfe abzulichten.




Nach einigen Ermüdungserscheinungen meinerseits, musste letztendlich auch mal Markus ans Steuer ran, was jedoch seinen Fotodrang kaum stillte. Das nächste Foto entstand, während Markus Gas gab und ich von der Seite das Lenkrad und somit das Automobil in der Spur hielt.



Melbourne, oh Melbourne. Du hast uns wieder!


Im Berufsverkehr tickte unsere Zeit dann bedrohlich schnell ab. Um 18 Uhr mussten wir das Auto wieder der Vermietung überreichen. Kurz vorher waren wir auch noch mal schnell voll tanken, was gar nicht so notwenig gewesen wäre, da der Tank vom letzten Mal Tanken noch ausreichend voll war. Noch 10 min. ….
Ich drückte auf die Tube, bog nun in die Straße ein. Verdammt! Kurze Orientierungsschwierigkeiten. Ich fahre in die falsche Richtung. Sehe in den Rückspiegel und finde die Werbetafeln des “Car-Rentals” nur einen Block in die andere Richtung entfernt. Schnell noch einen “Turn” gefunden, zurückgepest und eingeparkt. Dann wurde das Auto schnell noch vom Gutachter durchgecheckt. Alles Prima! Wir verlassen den Laden, während die Rollläden runterfahren. Wenn das nicht Timing war, dann weiß ich auch nicht.

Great Ocean Road im Schnellformat. Das war’s in der Kurzfassung!

 

Seid abermals gedrückt!!! Euer Benni

11.2.09 00:10
 


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